Ein Newsletter zum Krieg in der Ukraine – direkt aus dem Ressort Internationales.
Wie viel Kriegsschrecken ertragen wir? + Erneuter Angriff Russlands auf Kyjiw – mindestens elf Tote + Selenskyj fordert Nato-Beschlüsse nach Raketenangriff +
Liebe Leserinnen und Leser,
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Besonders zum Nachdenken gebracht hat mich eine Nachricht, in der eine Leserin schrieb, sie bevorzuge Militäranalysen, der Grund: „Die menschlichen Schicksale gehen mir so unter die Haut, dass ich mich mit Rationalität schützen muss.“
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Hanna hatte ihr Zuhause verloren und lebte deshalb in einem Container. Ihr Zimmer: etwa zehn Quadratmeter groß, zwei Hochbetten standen Kopf an Kopf nebeneinander. Aber sie war glücklich. Denn sie hatte nur einen Mitbewohner, obwohl Platz für drei gewesen wäre. Außerdem ließ sie uns nicht gehen, bevor wir nicht ihre selbstgemachten Warenyki probiert hatten.
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Ich glaube, Journalist:innen müssen Menschen aus Kriegsländern noch viel stärker in ihrer Vielschichtigkeit und nicht nur als bloße Opfer darstellen. So wird man den Menschen vor Ort ohnehin viel eher gerecht . Und vielleicht würde es sogar gegen die News Fatigue einiger helfen? (Offene Frage)
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Die 5 wichtigsten Nachrichten des Tages
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Erneuter Angriff Russlands auf Kyjiw – mindestens elf Tote. Nach dem nächtlichen russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw steigt die Opferzahl ukrainischen Angaben zufolge weiter. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von elf Toten. Russische Raketen und Drohnen hätten Wohnblöcke und andere Gebäude getroffen. |
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Selenskyj fordert Nato-Beschlüsse nach Raketenangriff. Nach dem schweren Drohnen- und Raketenangriff auf Kyjiw hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Nato zu mehr Hilfe bei der Flugabwehr aufgerufen. „Es ist äußerst wichtig, dass die Welt, allen voran Amerika und unsere europäischen Partner, vom Nato-Gipfel starke Entscheidungen zur Unterstützung unserer Luftabwehr und zum Schutz von Zivilisten mitbringen“, schrieb Selenskyj bei Telegram. |
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Russische Medien berichten über getroffenes Munitionslager bei Kyjiw. In der Stadt Wyschnewe in der Region Kyjiw kommt es nach dem nächtlichen russischen Angriff weiter zu Detonationen am Einschlagsort. Anwohner berichten von lauten Explosionen, die seit mehreren Stunden in Wellen zu hören seien und Häuser erschüttern würden. Russische Medien behaupten, in Wyschnewe sei ein Munitionslager getroffen worden. Die ukrainische Seite hat bislang nicht offiziell mitgeteilt, was genau am Einschlagsort beschädigt wurde. |
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Ukraine greift offenbar erneut russische Häfen und Raffinerien an. Die Ukraine hat Russland nach Angaben aus Moskau mit mehr als 500 Drohnen angegriffen. Örtlichen Angaben zufolge sind dabei die russischen Ostseehäfen Wysozk und Ust-Luga beschädigt worden. Ust-Luga ist einer der wichtigsten russischen Exporthäfen für Öl. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Alexander Drosdenko wurden in der Gegend 56 Drohnen abgeschossen. |
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Größte ukrainische Tankstellenkette schränkt Betrieb in sieben Regionen ein. Die größte ukrainische Tankstellenkette WOG führt nach einer Serie russischer Angriffe auf Tankstellen in sieben Regionen einen besonderen Betriebsmodus ein. Die Einschränkungen gelten in den Regionen Poltawa, Sumy, Tschernihiw, Charkiw, Saporischschja, Dnipropetrowsk und Cherson. Der Leiter der Militärverwaltung der Region Sumy, Oleh Hryhorow, warnte vor erheblicher Gefahr in der Nähe von Tankstellen. |
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Zerstörte Kulturstätten, gestohlene Museumsexponate, Schäden in Milliardenhöhe: Russland zerstört nicht nur Städte in der Ukraine, sondern auch ihr kulturelles Erbe. Das hat System.
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Russland startet wenige Stunden vor dem Nato-Gipfel eine großangelegte Attacke auf die Ukraine. Während Rettungskräfte nach Verschütteten suchen, will Selenskyj in Ankara für weitere Militärhilfen werben.
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Die Ukraine greift die von Moskau annektierte Krim vermehrt mit Drohnen an. Das führt zu Stromausfällen und Benzinmangel. Doch für viele Ukrainer sind das nebensächliche Probleme.
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Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.
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Wir lesen uns am Mittwoch wieder, wenn Sie mögen!
Ihre
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