Ein Newsletter zum Krieg in der Ukraine – direkt aus dem Ressort Internationales.
Wird Fedorow zum Konkurrenten für Selenskyj? + Trump-Selenskyj-Treffen in Washington + EU bestellt nach Luftraumverletzung Vertreter Russlands ein +
Liebe Leserinnen und Leser,
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Kriegspräsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Washington gereist. Formal kommt der ukrainische Staatschef für die Beerdigung von US-Senator Lindsey Graham in die US-Hauptstadt. Vor allem geht es aber darum, Donald Trump (ebenfalls Kriegspräsident) davon zu überzeugen, der Ukraine Patriot-Raketen zur Flugabwehr zu liefern – und die Verhandlungen mit Russland wieder in Gang zu bringen.
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Analysten bescheinigen Selenskyj gute Chancen, denn die Ukraine zeigt mit ihren Mittel- und Langstreckenangriffen auf russisches Hinterland Stärke. Starke Anführer mag Trump bekanntlich.
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Als solcher weiß Selenskyj sich auch zu inszenieren. Eine seiner großen Stärken, von Beginn des Kriges an. Dafür schätzen ihn auch die Ukrainer zu Hause. Und das, obwohl die innenpolitische Kritik an Selenskyj wächst. Das sagte mir der Politikwissenschaftler Wolodymyr Fesenko heute am Telefon.
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Vor dem Hintergrund der anhaltenden Proteste im ganzen Land wollte ich von ihm wissen: Wird der entlassene Verteidigungsminister Mychailo Fedorow zur Konkurrenz für Selenskyj? Die Antwort lesen Sie in meinem Text .
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Die 5 wichtigsten Nachrichten des Tages
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Wird der entlassene Verteidigungsminister Mychailo Fedorow zur Konkurrenz für den Präsidenten?
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EU bestellt nach Luftraumverletzung Vertreter Russlands ein. Die EU hat in Reaktion auf neue Drohnenvorfälle und die Zerstörung des lettischen Honorarkonsulats in Slowjansk (Donezk) den Geschäftsträger Russlands in Brüssel einbestellt. „Wir haben unsere scharfe Verurteilung der vorsätzlichen Verletzung des rumänischen Luftraums durch russische Drohnen zum Ausdruck gebracht“, erklärte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. |
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Insider: Raffinerie in Westsibirien steht nach Angriff still. Die russische Raffinerie Tjumen im Westen Sibiriens hat Insidern zufolge die Ölverarbeitung am vergangenen Samstag nach einem ukrainischen Drohnenangriff eingestellt. Eine Anlage zur Diesel-Entschwefelung und eine zur Benzinproduktion hätten Feuer gefangen. Die Insider lehnen es ab, sich dazu zu äußern, wann die Raffinerie den Betrieb wieder aufnehmen könnte. Der Betreiber ist für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. |
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Peskows Ehefrau klagt gegen EU-Sanktionen. Tatjana Nawka, Ehefrau von Kremlsprecher Dmitri Peskow, will vor Gericht die gegen sie verhängten EU-Sanktionen anfechten. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Die frühere Eiskunstläuferin und Olympiasiegerin steht seit Juni 2022 auf der Sanktionsliste der Europäischen Union. In ihrer Klage argumentiert Nawka, die Gründe für die Sanktionen seien nicht ausreichend dargelegt worden. |
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Ballistische Rakete von Firepoint soll im Herbst einsatzbereit sein. Die Ukraine kann vermutlich bereits im Herbst erstmals eine eigene ballistische Rakete gegen Ziele in Russland einsetzen. Das sagte Denys Schtilerman, Mitinhaber und Chefkonstrukteur des ukrainischen Rüstungsunternehmens Firepoint, in einem Interview. Vor einem Einsatz müssen demnach noch die Triebwerksprüfungen abgeschlossen und ein Testflug durchgeführt werden. |
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Trump-Regierung verschleppt offenbar Millionen-Hilfen für Kyjiw. Die Regierung von US-Präsident Trump will vom Kongress bereits bewilligte Militärhilfe für die Ukraine in Höhe von 400 Millionen Dollar offenbar erst bis zum Haushaltsjahr 2029 vollständig ausgeben. Das berichtet Reuters unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Quelle. |
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Die Ukraine ist eine Drohnenmacht geworden. Ganz anders ist die Lage in den USA, wo die Produktion nun sogar noch erschwert wird.
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Der Krieg erreicht immer stärker auch die russischen Städte und den Alltag der Menschen. Das könnte ein Wendepunkt sein, sagt Experte Peter R. Neumann.
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Ob mit News aus der ukrainischen Innen- oder Außenpolitik: Wir lesen uns, wenn Sie mögen, am Donnerstag wieder!
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