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+ Warum will der Kreml nicht verhandeln? + Stromausfall auf der Krim + Vorbild Ukraine: Drohnen-Revolution der Bundeswehr +

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+ Stromausfall nach Drohnenangriff auf die Krim + Ukraine pocht wohl auf Putin-Selenskyj-Treffen + Wie die Bundeswehr von der Ukraine lernen will +

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist nichts Ungewöhnliches, dass russische Politiker zu ein und demselben Thema unterschiedliche Botschaften senden. Aktuell beobachten wir das wieder beim Thema Verhandlungen.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, man rechne damit, dass die Kontakte mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und – und damit Gespräche über ein mögliches Kriegsende – bald wiederaufgenommen würden.

Außenminister Sergej Lawrow erklärte außerdem, dass Russland an den Alaska-Vereinbarungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Staatschef Wladimir Putin festhalte. Russland meint damit vor allem die Abtretung des Donbas an Moskau.

Diese Aussagen sollen suggerieren, dass der Kreml zu weiteren Verhandlungen bereit ist und die USA noch immer als legitimen Vermittler sieht. Trump will man schließlich nicht vor den Kopf stoßen.

Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow sagte der Zeitung „Iswestja“ am Dienstag aber auch, dass sich „die Linie Washingtons“ immer mehr an die „extremste antirussische Politik“ Europas annähere. (Dass Europa russlandfeindliche Politik betreibe, ist ein langjähriges russisches Propagandanarrativ.) Erst vergangene Woche wiederholte Moskau, dass es Europa nicht als Vermittler akzeptieren würde.

Rjabkow richtet seine Aussage primär an das russische Publikum. Sie soll gewissermaßen eine Erklärung dafür liefern, warum die Verhandlungen stocken, während die russische Bevölkerung doch so kriegsmüde ist.

Echten Willen zum Verhandeln zeigt der Kreml dabei nicht. Ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an einem neutralen Ort lehnte Putin wiederholt ab.

Der „“ berichtet nun, dass ukrainische Beamte den Amerikanern einen Vorschlag unterbreitet haben sollen, der „Donald gefallen“ habe: Trump solle ein Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in den USA arrangieren. Ob es so weit kommt, ist unklar.

Donald Trump krempelt die USA um – und hält die Welt in Atem. , der Ihnen jeden Donnerstag verrät, was die US-Hauptstadt bewegt.

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Die 5 wichtigsten Nachrichten des Tages

ARCHIV - 14.02.2024, Ukraine, Sewastopol: Von einem Plateau der Hafenstadt aus ist die Sicht frei in eine Bucht, in der Schiffe stehen und auch der Bahnhof (r) zu sehen ist. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim gab es in Sewastopol massive ukrainische Drohnenangriffe. (zu dpa: «Toter und Verletzte auf Krim nach ukrainischen Angriffen») Foto: Ulf Mauder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim gab es in Sewastopol massive ukrainische Drohnenangriffe.

Stromausfall nach Drohnenangriff auf die Krim. Die von Russland besetzte Stadt Sewastopol auf der Krim ist nach einer nächtlichen Drohnenattacke vollständig von der Stromversorgung abgeschnitten worden. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew erklärte, dass die massiven Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Nacht zum 24. Juni zu einem vollständigen Stromausfall in der Stadt geführt hätten. Augenzeugen und lokale Monitoring-Kanäle berichteten von zahlreichen Explosionen, die während der Nacht auf der gesamten Halbinsel zu hören gewesen seien. Als Hauptziel der Angriffe gilt das Balaklawa-Kraftwerk in Sewastopol, eines der wichtigsten Energieobjekte auf der Krim.
Ukraine greift russische Gasanlage an der Wolga an. Die weit von der Front entfernte Wolgaregion Orenburg in Russland ist unter Beschuss geraten. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Solnzew, berichtete von einem schweren Angriff. „Einige Drohnen wurden über Industrieobjekten in der Stadt abgeschossen“, schrieb er in sozialen Netzwerken. Dort seien Katastrophenschutz und Feuerwehr im Einsatz, Verletzte gebe es nicht. Medienberichten zufolge wurde eine Anlage zur Verarbeitung von Erdgas beschossen. Über das Ausmaß der Schäden ist bislang nichts bekannt.
Lawrow pocht auf Vereinbarungen vom Alaska-Gipfel zu Ukraine. Russland hält nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow an den Vereinbarungen fest, die Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im vergangenen August bei ihrem Gipfel in Alaska getroffen haben. Moskau sei nicht bereit, andere Zwischenentscheidungen zu treffen oder sich Ultimaten zu beugen.
Offenbar Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen in der Ostukraine. Im russisch besetzten Teil der Ostukraine sind nach Angaben der Besatzungsbehörden mindestens drei Menschen durch ukrainische Drohnenangriffe getötet worden. Das teilte der von Moskau eingesetzte Bürgermeister der Stadt Horliwka, Iwan Prichodko, bei Telegram mit.
Mobilisierungsübung nahe der EU-Grenze: Belarus überprüft Tausende Reservisten. In der belarussischen Region Hrodna laufen derzeit Mobilisierungsübungen, bei denen Reservisten in großer Zahl zu Sammelstellen einbestellt werden. Besonders betroffen ist der Kreis Aschmjany, der direkt an Litauen und damit an die EU grenzt. Wie das belarussische Verteidigungsministerium mitteilte, nehmen sämtliche Militärkommissariate der Region an den planmäßigen Übungen teil.

Mehr Nachrichten zum russischen Angriffskrieg .

Zitat des Tages

Drohnenpilot Fabian, Soldat bei der Panzerbrigade 45, aus Oberviechtach, Bayern. Er hat vor rund einem halben Jahr auf das Steuern von Drohnen umgeschult, vorher war er Scharfschütze.

Fabian, Soldat bei der Panzerbrigade 45, hat vor rund einem halben Jahr auf das Steuern von Drohnen umgeschult, vorher war er Scharfschütze.

„Schießen lernt man nur durch Schießen und Fliegen lernt man nur durch Fliegen.“

Das sagte mir Fabian, Drohnenpilot bei der deutschen Bundeswehr, vor einigen Wochen bei meinem Besuch in Litauen. Dort soll im nächsten Jahr eine Panzerbrigade dauerhaft stationiert werden. Im Juni haben die deutschen Soldaten den Ernstfall vor Ort geübt. Dabei kamen auch 350 Drohnen zum Einsatz. Für die Bundeswehr war das eine Premiere. Sie versucht, ihre Defizite im Drohnenkampf aufzuholen und sich an die Kriegsrealität anzupassen, die wir in der Ukraine sehen.

Wie das gelingen soll, .

Hintergrund und Analyse

01.03.2026, Berlin: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich im Bundeskanzleramt zum Angriff auf den Iran. Foto: Christoph Soeder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Zum ersten Mal versammeln sich an diesem Mittwoch in Berlin die Staats- und Regierungschefs der fünf europäischen Länder mit den höchsten Rüstungsausgaben. Natürlich wird es auch um einen gehen: Donald Trump.
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Hacker verschafften sich Zugriff auf Dateiserver des Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin. Von wem der Angriff ausging, ist unbekannt. Das Zentrum wurde 2023 von Russland als „unerwünschte Organisation“ gelistet.

Kommen Sie noch gut durch den Tag. Wir lesen uns, wenn Sie mögen, am Freitag wieder!

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