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+ Wie Russland die besetzte Stadt Oleschky aushungert + Russische Drohne verletzt rumänischen Luftraum + Slowakei droht mit Sanktionsblockade +

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Slowakei droht weiter mit Blockade von Russland-Sanktionen, russische Drohne verletzt rumänischen Luftraum, USA verlängern Hafenverbot für russische Schiffe. Der Nachrichtenüberblick.

Liebe Leserinnen und Leser,

seit Beginn der russischen Invasion sind Zehntausende Ukrainerinnen und Ukrainer aus den von Russland besetzten Gebieten geflohen. In Oleschky, einer Kleinstadt in der Region Cherson, geht das kaum noch. Rund 2000 Menschen sitzen fest, darunter Dutzende Kinder. Bewohner, Freiwillige und ukrainische Stellen berichten von einer humanitären Katastrophe.

Oleschky liegt am Ostufer des Dnipro, direkt gegenüber dem 2022 von ukrainischen Kräften befreiten Cherson. Russische Truppen nutzen die Kleinstadt als Abschussbasis und haben Geschütze, Mörser und Minen mitten in Wohngebieten postiert, wie der stellvertretende Leiter der regionalen Militärverwaltung von Cherson, Oleksandr Tolokonnikow, dem „Kyiv Independent“ berichtet (Quelle hier). So sei die Stadt zur Falle geworden: militärisch wertvoll, für Zivilisten kaum zu verlassen.

„Die Menschen werden in die Verzweiflung getrieben“, sagt Tetiana Hasanenko, die im Exil lebende Leiterin der städtischen Militärverwaltung, der Zeitung. Die Lage habe sich in den vergangenen Monaten verschärft, weil sich russische Soldaten in die Außenbezirke der Stadt zurückgezogen haben sollen.

„Da die russischen Soldaten abgezogen sind, besteht kein Bedarf mehr, die Stadt mit humanitären Hilfsgütern zu versorgen“, berichtet auch Freiwilligenkoordinator Stefan Woronzow. Zwei Frauen, die Oleschky erst vor wenigen Tagen verlassen konnten, schildern einen Winter ohne Wasser, Strom und Lebensmittel. Nachbarn seien hungrig ins Krankenhaus gekommen und dort gestorben.

Die wenigen, die noch versuchen zu fliehen, riskieren ihr Leben: Im Februar wurden laut Helfern sechs Fahrzeuge von Minen zerstört oder von Drohnen getroffen. Einen der Wege nennen Bewohner inzwischen „Straße des Todes“. Wie leer und zerstört die Stadt inzwischen aussieht, zeigten zuletzt Aufnahmen der ukrainischen 34. Marinebrigade (Quelle hier). Sie nennt Oleschky eine „Geisterstadt“.

Der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinez schrieb bereits Ende März, Oleschky „lebe nicht, sondern überlebe nur“. Er verlangte einen humanitären Korridor. Nach Angaben von Helfern hat sich an der Lage seither nichts geändert.

DIE WICHTIGSTEN NACHRICHTEN DES TAGES

A satellite image shows smoke billowing from fire, following drone attacks on a Russian oil facility in the Black Sea port of Tuapse, Krasnodar Krai, Russia, April 16, 2026. Vantor/Handout via REUTERS    THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES. MANDATORY CREDIT.  MUST NOT OBSCURE LOGO.

Löscharbeiten im russischen Schwarzmeerhafen Tuapse nach einem ukrainischen Drohnenangriff.

Die Slowakei will das nächste EU-Sanktionspaket gegen Russland so lange blockieren, bis durch die Druschba-Pipeline wieder russisches Öl über die Ukraine in das Land fließt. Mehr dazu in unserem Newsblog.
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Weil er auf der Seite der Ukraine gekämpft hat, ist ein polnischer Staatsbürger von einem von Russland eingesetzten Gericht in der Ukraine zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
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HINTERGRUND UND ANALYSE

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